Die Hansestadt Gardelegen ist eine mittelgroße Stadt im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt. Sie ist nach Berlin und Hamburg die drittgrößte Stadt Deutschlands. Lediglich die Kernstadt Gardelegen weist städtische Strukturen auf, die anderen 48 Ortsteile und die zahlreichen Wohngebiete sind im ländlichen Raum verstreut. Gardelegen liegt in der südwestlichen Altmark zwischen Berlin und Hannover, nördlich von Magdeburg. Nachbargemeinden sind Klötze und Kalbe (Milde) im Altmarkkreis Salzwedel, Bismark (Altmark), Stendal und Tangerhütte im Kreis Stendal sowie Burgstall, Westheide, Calvörde und Oebisfelde-Weferlingen im Kreis Börde. Seit der Eingemeindung von 18 ehemals selbstständigen Gemeinden am 1. Januar 2011 ist Gardelegen mit einer Fläche von knapp über 630 km² nach Berlin und Hamburg die drittgrößte Stadt Deutschlands. Die drei Türme der Nikolaikirche, des Rathauses und der Marienkirche sind weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt. Zudem ist der nahegelegene Truppenübungsplatz Altmark im Landkreis Letzlingen ein Bundeswehrstützpunkt in der Hansestadt Gardelegen. Die Stadt ist in 26 Ortschaften (ehemalige Gemeinden) gegliedert. Sie umfassen gleichnamige und weitere Ortsteile mit Wohngebieten. Zu den größten Unternehmen in Gardelegen zählen die Eldisy GmbH, die Wipag Nord GmbH & Co. KG, die AKT Altmärker Kunststofftechnik GmbH und die NTN Antriebstechnik GmbH. Zurück in der DDR ließ Ikea in Gardelegen Billy-Regale von ihrer Tochter Swedwood produzieren. Im September 2009 wurde bekannt gegeben, dass die Produktion mit 250 Mitarbeitern wegen Absatzproblemen eingestellt und an einen anderen Standort verlagert wird. Die B 71 Magdeburg - Salzwedel - Uelzen und die B 188 Wolfsburg - Stendal - Rathenow kreuzen sich in Gardelegen. Der Flugplatz Gardelegen mit dem Status eines Sonderlandeplatzes liegt westlich der Stadt und wird vom Fliegerklub Gardelegen betrieben.
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