Lostau ist eine Dorf in der Gemeinde Möser im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt. Der Ort Lostau liegt im Einzugsgebiet der
Landeshauptstadt Magdeburg, erreichbar nach 15 Kilometern über die Autobahn A 2 und die Bundesstraße B 1. In etwa gleicher Entfernung liegt die Kreisstadt Burg. Westlich der Stadt fließt die Elbe. Hier mündet der „Umflutkanal“ von Süden her in die Elbe, die Magdeburg vor Hochwasser schützt. Nördlich des Ortes erhebt sich der 76 Meter hohe „Weinberg“, von dem aus ein weiter Blick über das Elbtal, die Börde und den Fläming möglich ist. Der Ortsteil Lostau ist Teil des Landschaftsschutzgebietes „Zuwachs – Külzauer Forst“.
Der gesamte Landkreis gehört zum Einzugsgebiet der Elbe. Die Bodenfunde haben gezeigt, dass die Germanen in der Eisenzeit in der Gegend von Lostau siedelten. Sie wurden ab dem 5. Jh. durch Slawen abgelöst. 973 bestätigte der deutsche Kaiser Otto II. in einer Urkunde, dass sein Vater Otto I. das Dorf Loztoue dem Erzbistum von Magdeburg gab. Der Ortsname Lostov
findet sich in einem Verzeichnis der Pfarrstädte aus dem Jahr 1459. Während die Einwohner von Lostau im Mittelalter hauptsächlich vom Fischfang lebten, gewannen Ackerbau und Viehzucht an Bedeutung. Dies war auch eine Folge der Elbregulierung Ende des 18. Jahrhunderts, mit der Lostau seine unmittelbare Nähe zum Fluss verlor. Viele von ihnen verließen ab Mitte des 19. Jahrhunderts ihre Heimat und zogen ein paar hundert Meter weiter nach Osten, wo ihnen ein Hügel besseren Schutz bot. Seither besteht Lostau aus zwei Siedlungsteilen, der ursprünglichen Siedlung Alt Lostau und auf der Höhe Klein Lostau, heute Neu Lostau, das später zum Hauptort wurde.
Eine Zeitlang schien es, als wäre Lostau eine von der im 19. Jahrhundert einsetzenden Industrialisierung profitieren. Es entstanden zwei Ziegeleien, die Schlicke aus der Elbaue verarbeiteten. Die beiden Ziegeleien mussten Anfang des 20. Jahrhunderts wieder schließen.
Auf der anderen Seite verlieh das am 1. Juli 1902 eröffnete Tuberkulose-Sanatorium der Stadt mehr Bedeutung. 1909 erhielt es als erstes Krankenhaus ein Röntgengerät. Die Betreuung von an Tuberkulose erkrankten Schwangeren wurde zu einem besonderen Behandlungsschwerpunkt.
Damals war die Einwohnerzahl von Lostau im Vergleich zu den 1980er Jahren deutlich gestiegen.1993 entstand ein neues Gebiet gewachsenes Wohngebiet im Stadtteil Neu Lostau, auf dem mehr als 200 Häuser errichtet wurden.
Lostau gehörte von 2005 bis 2009 zur Verwaltungsgemeinschaft Biederitz-Möser. Bis zum 31. Dezember 2009 war Hohenwarthe eine selbstständige Gemeinde mit dem dazugehörigen Ortsteil Alt Lostau. Am 1. Januar 2010 wurde Lostau in die Gemeinde Möser eingemeindet.#BaugutachterLostau #Bausachverständiger #BausachverständigerLostau #Bewertunghaus #BewertungHausLostau #BewertungLostau #GrundstücksbewertungLostau #Gutachten #GutachtenLostau #Gutachter #GutachterImmobilienLostau #GutachterLostau #HausgutachterLostau #immobilienbewerter #ImmobilienbewerterLostau #Immobilienbewertung #ImmobilienbewertungLostau #ImmobiliengutachtenLostau #Immobiliengutachter #ImmobiliengutachterLostau #ImmobiliensachverständigerLostau #Immobilienwert #Sachverständiger #SachverständigerLostau #Verkehrswert #VerkehrswertLostau #Verkehrswertgutachten #VerkehrswertgutachtenLostau #WertermittlungImmobilien #WertgutachtenLostau
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