Nienburg (Saale) ist eine Stadt im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt. Die Stadt liegt
im Landschaftsschutzgebiet Unteres Saaletal am Zusammenfluss von Bode und Saale. Zu Nienburg gehören die Ortsteile Altenburg, Grimschleben und Jesar und außerdem die Dörfer Gerbitz, Latdorf, Neugattersleben, Pobzig und Wedlitz. Nienburg wurde 961 in einer der Gründungsurkunden des Klosters Gernrode erwähnt und gehörte damals zum Nordthüringgau. Die Lage Nienburgs an mehreren Handelsstraßen war ein maßgeblicher Grund zur Befestigung. Von Nord nach Süd verlief die Salzstraße Halle – Magdeburg, von Ost nach West eine große Straße aus dem Reich zur Lausitz. Mehrere Untiefen ermöglichten den Übergang über die zwei Flüsse. Nienburg war von erheblicher strategischer Bedeutung bei der Osterweiterung des deutschen Reiches in slawisch besiedelte Gebiete. Nach 1850, im Zuge der Industrialisierungen kam es zur Ansiedlungen und Gründung unter anderem von Werften, Zementwerken (Concordia, einer Zuckerfabrik, einer Chemischen Fabrik und einer Kupfergießerei. Im Jahre 1871 wurde das Schloss bzw. ehemalige Kloster an einen Industriellen verkauft, der das Bauwerk zu einer Malzfabrik umbaute. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Nienburg, begünstigt durch seine Lage an Bode und Saale, als Schifferstadt bekannt. In der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren erfuhr Nienburg einen nachhaltigen Verlust seiner industriellen Betriebe. Nienburg liegt an bekannten Ferienstraßen und Radfernwegen.
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